Brennesseltee - Anwendung und Wirkung

Brennesseltee Anwendung

Brennesseltee & Schwangerschaft

Die Meinungen teilen sich darüber, ob der Brennesseltee in der Schwangerschaft zu empfehlen ist oder nicht. Erstens wird das Konsumieren von Brennesseltee während mancher Schwangerschaften empfohlen, um gegen die Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft (oft in den weiblichen Beinen) zu steuern oder aber um die weibliche Niere zu unterstützen. Zweitens raten besonders Ärzte genau davon ab, denn die intensive Entwässerung wirkt sich nicht positiv auf die Körper der Frauen und auch ihrem Ungeborenen aus, und so kann eine genügende Versorgung vom Kind mit Nährstoffen nicht weiter gewährleistet werden.

Durch das Konsumieren von Brennesseltee während der Schwangerschaft wird von der Mutter mehr Wasser ausgeschieden verglichen mit der Menge, die sie aufnimmt, denn Brennesseltee wirkt harntreibend. Wassereinlagerungen sind im Gewebe, also nicht in der Blutbahn. Falls das Wasser von dem Gewebe in das Blut gelangen würde, würde die Möglichkeit bestehen, das Wasser so über den Nierenweg auszuscheiden. Da dies während der Schwangerschaft jedoch nicht üblich ist, rät man vom Konsumieren des Brennesseltees während der Schwangerschaft als ein Mittel gegen Wassereinlagerungen in der Regel ab.
Ein Verfahren für ein Vorgehen gegen die Wassereinlagerungen ist ein Bad zu nehemen. Somit wird den Händen und Beinen Wasser entzogen. Ein anderes Argument, das man gegen den Konsum von Brennesseltee während der Schwangerschaft nutzt, ist, dass eine Vielzahl von schwangeren Frauen oft über Schlaflosigkeit und Unruhe klagen, wenn sie Brennesseltee trinken.

Brennesseltee Schwangerschaft

Erfahrungen zu Folge von vielen Frauen sowie Meinungen vieler Ärzte, hat der Tee während der Schwangerschaft eine vor allem negative Wirkung auf den Körper. Das zeichnet sich besonders durch Unruhe, Muskelbeschwerden und Schlaflosigkeit aus. Der intensive Entwässerungsprozess, den der Tee einleitet, verhindert das Nährstoffversorgen des Kindes, und das der Mutterkörper mehr vom Wasser ausscheidet im Vergleich zur Menge, die werdende Mutter zu sich nimmt. Weiter muss die Ernährung des Kindes durch die Mutter übernommen werden. Dazu braucht ihr Körper genug Kraft und Ruhe.

Besonders während des letzten Schwangerschaftsdrittels sollte das konsumieren des Brennesseltees gemieden werden, denn er kann während dieser Phase zu Wehen führen (das gilt jedoch nicht nur bzgl. des Brennesseltees während der Schwangerschaft, sondern ebenso für jede andere entwässernde Teesorte)!

Brennesseltee Stillen / Brennesseltee Stillzeit

Wenn eine Frau schwanger ist und mangelnde Milchbildung hat, kann sie Brennesseltee trinken, dadurch hat sie genug Milch für ihren Nachwuchs. Jedoch ist der Konsum vom Brennesseltee in der Stillzeit nur in kleinen Mengen empfehlenswert. Denn Brennesseltee hat eine ziemlich entwässernde Wirkung, deswegen sollte man ihn während der Stillzeit und Schwangerschaft allerdings hauptsächlich bloß mit Vorsicht trinken, da man durch zu hohe Trinkmengen während der Schwangerschaft vorzeitig Wehen auslösen kann. Während der Stillzeit dagegen kann eine sehr entwässernde Wirkung vom Brennesseltee das Produzieren von Muttermilch beeinträchtigen, denn die Stillende schwemmt erhöhte Mengen an Flüssigkeit aus ihrem Körper aus.
Ab und zu ist der natürliche Milchmangel in der Stillzeit keine Seltenheit. Er entsteht oftmals als Folge von ausgeprägtem Stress oder Blutarmut. Häufige Erschöpfungserscheinungen sind Symptome, die sich während des Stillens bei den betroffenen Frauen bemerkbar machen.
Ein zusätzlicher Verzehr von milchbildenden Heilpflanzen, in kleinen Mengen Brennesseltee oder von Kalzium, kann positiv die Milchbildung während der Stillzeit beeinflussen. Deswegen enthalten viele Stilltee-Mischungen ebenso Brennesselblätter als Inhaltsstoffe. Jedoch ist diese enthaltene Menge vom Brennesseltee so niedrig, dass man Nebenwirkungen praktisch ausschließen kann. Man rät stillenden Frauen dennoch, niemals die Verzehrmenge von drei Tassen vom Stilltee pro Tag zu sich zu nehmen.
Außer Brennesselblättern zählt man zudem ebenso Fenchel, Kümmel und Anis zur Gruppe der Heilpflanzen. Diese werden zum Anregen der Milchbildung während der Stillzeit benutzt. Wenn man die Heilpflanzen kombiniert, dann haben diese nicht bloß ihre milchbildende Wirkung, sie sind zudem effektiv gegen Blähungen und Krämpfe bei ihrem Kind einsetzbar und helfen Ihnen für ihren erholsamen Schlaf. Kümmel, Anis und Fenchel sind deswegen die wichtigsten Bestandteile von vielen milchbildenden Stilltees.

Brennesseltee Stillen

Außer Brennesselblättern zählt man zudem ebenso Fenchel, Kümmel und Anis zur Gruppe der Heilpflanzen. Diese werden zum Anregen der Milchbildung während der Stillzeit benutzt. Wenn man die Heilpflanzen kombiniert, dann haben diese nicht bloß ihre milchbildende Wirkung, sie sind zudem effektiv gegen Blähungen und Krämpfe bei ihrem Kind einsetzbar und helfen Ihnen für ihren erholsamen Schlaf. Kümmel, Anis und Fenchel sind deswegen die wichtigsten Bestandteile von vielen milchbildenden Stilltees.

Tipp zu der Stillzeit: Zu Brennesselblättern könnten Sie als Alternative ebenso Himbeerblätter benutzen. Borretschblätter oder Benediktenkraut könnten zur Abwechslung mit der gleichen Wirkung wie Mariendistel angewendet werden. Um für schmackhafte Abwechslung während ihres Stillens zu sorgen, können Sie ihre Rezepte mit den genannten Kräutern variieren.

Brennesseltee Blutreinigung

Dass diese Pflanze versucht, sich zu schützen, ist bzgl. der Liste der hochbegehrten Ingredienzen nicht überraschend. Bereits im Altertum ist diese Heilpflanze bekannt gewesen. So verordnete Dioskurides (im 1. Jahrhundert nach Christus) die Pflanze zur Harn- oder Menstruationsförderung und bei diversen Hautkrankheiten. Im Laufe der Zeit nahm man das Kraut als eine bedeutsame Pflanze in vielen traditionellen Volksheilkunden auf. Sie fand Einsatz z. B. gegen Gicht, Rheuma, chronische Hauterkrankungen, Leber- und Gallenbeschwerden. Sie ist Teil ebenso zu den wesentlichen Mitteln für „Blutreinigung“ (nach der Säftelehre laut Hippokrates). Infolgedessen fand bzw. findet dieses Kraut bis zum heutigen Tag beim Fasten oder bei Frühjahrskuren zur „Entgiftung“ oder „Entschlackung“ seine Verwendung. Insbesondere die letzten Eigenschaften sind basiert in dem Vermögen des Brennesseltees, das Ausschwemmen vom Wasser über unsere Nieren („Diurese“) anzukurbeln.
Unsere Nieren sind neben Hormonbildung und Ausscheidung (sog. harnpflichtige Substanzen, beispielsweise Harnsäure) ebenso für das Regulieren vom Wasserhaushalt, vom Säure-Basen-Gleichgewicht oder vom Blutdruck zuständig. Pro Tag durchströmt das Blut die Organe in dem Volumen von ca. 1.500 Litern. Hierbei werden ungefähr 170 Liter vom Primärharn in unseren Nierenkörperchen gebildet. Er wird weiter rückresorbiert, und so bleiben bloß noch ca. 1 – 1,5 Liter vom Harn übrig, der über unsere Harnblase in Form von Urin ausgeschieden wird. So wie viele andere Heilpflanzen bzw. ebenso chemisch definierte Inhaltsstoffe behindern Wirkstoffe von dem Brennesseltee diese Rückresorption (sog. „saluretische Wirkung“). Die Folge ist, dass man mehr Urin ausscheidet, was für unseren Körper im Allgemeinen „entwässernd“ wirkt. Solche medikamentös verursachte und verstärkte Ausscheidung („Diurese“) könnte zudem den Blutdruck der Patienten mit einer Hypertonie senken. In der Bundesrepublik fertigt die Gesundheitsverwaltung zurzeit neue Vorschriften. Laut ihnen sollen die „Diuretika“ (entwässernde Mittel) als erstes Mittel bei hohem Blutdruck eingesetzt werden. Sie sollen von den Krankenkassen bezahlt werden. Das würde ebenso für die Heilpflanzen mit einem diuretischen Effekt eine überragende Renaissance bedeuten. Ebenso andere Patienten gewinnen von einer erhöhten Diurese. Gicht ist eine Metabolismus-Erkrankung, bei dieser führt ein Ablagern der Harnsäurekristalle in Geweben wie z. B. Gelenken zu Entzündungen und Schmerzen. Es kommt später ebenfalls zu Veränderungen der Knorpel oder Knochen, Nierenschäden oder Hochdruck. 

Die Inhaltsstoffe im Tee verursachen ein verstärktes Ausscheiden der Harnsäure über unsere Nieren. Sie verhindern außerdem das Bilden von Nierensteinen. Das hilft im Allgemeinen zu einer Verbesserung der Gicht-Beschwerden.

Brennesseltee ein bewährtes Rheuma Mittel

Der Oberbegriff Rheuma beinhaltet schmerzhafte Erkrankungen vom Stütz- und Bewegungsapparat unterschiedlichster Auslöser zusammengefasst. Das Entstehen ist fast vollständig ungeklärt. Aktuelle Vorstellungen besagen, Brennesseltees verhindern oder lindern Gelenkentzündungen bzw. die mit ihnen verbundenen Veränderungen von den Gelenken oder Schmerzen. In manchen Untersuchungen konnte man zeigen, dass Inhaltsstoffe von dem Tee z. B. die Freisetzung und Bildung von bestimmten Gewebshormonen verhindern, die Gelenkentzündungen verschlimmern oder auslösen können. Zudem blockiert der Tee ein Fortschreiten der Krankheit, denn er hält das Anbinden von knorpelabbauenden Enzymen an unseren Gelenkknorpel auf. Eine große Beobachtungsstudie hat gezeigt, dass bei dem Anwenden des Tees nicht bloß rheumatische Schmerzen klar zurückgegangen sind, sondern wurde die Beweglichkeit von den Gelenken ebenso besser. Deswegen setzen ebenso einige Schulmediziner diesen Tee von der Pflanze „adjuvant“ (begleitend) zu der Rheuma-Therapie durch chemisch definierte Wirkstoffe ein.

Brennesseltee für die Haare

Die Brennessel ist ein gesundes Kraut für kräftige und intakte Haare. Man kann den Brennesseltee effektiv gegen Haarausfall nutzen. 
Sie galt früher als Essen für arme Leute, heute hat sie sich als ein Beauty-Booster für den gesunden und kräftigen Haarwuchs bewiesen. 

In einer Vielzahl von Haarwassern, Shampoos und Spülungen sind Auszüge von der Brennessel drin. Denn dieses Wildkraut kann auf der Kopfhaut vieles bewirken.
Man kann viele Haarpflegemittel kaufen, die Auszüge von den gesunden Brennesseln enthalten. Falls Sie es also vereinfachen möchten, dann greifen Sie darauf zu. Ebenso kann ein Fertigprodukt eventuell bei einem Haarproblem hilfreich sein. 

Falls Sie unnötige Chemie meiden möchten und lieber auf Gesundheit direkt aus der Natur setzen, dann bietet dieser Tee Ihnen eine Möglichkeit, diverse Haarprobleme auf eine gesunde Art unter Kontrolle zu kriegen. Ein bisschen Mehraufwand soll der gesunde Haarwuchs Ihnen schon wert sein.
Die Brennessel wächst weltweit, kann kostenlos gepflückt bzw. preisgünstig in Form von getrockneten Blättern oder Pulver gekauft werden. Sie ist bei folgenden Haarproblemen nutzbar:
Gegen Schuppen: Da die Brennesseln Unreinheiten aus der Kopfhaut entfernen und gleichzeitig Feuchtigkeit spendend ist, nimmt Ihre Schuppenbildung ab. Beim konsequenten Anwenden erhalten Sie mit diesem Wildkraut die Schuppen unter Kontrolle.
Gegen Haarausfall: Sogar falls Ihr Haarausfall auf einer genetischen Veranlagung beruht, kann man ihn verlangsamen und mindern. Da Brennesseltee mit den enthaltenen Mineralien das Durchbluten Ihrer Kopfhaut fördert, regt man dadurch das gesunde Haarwachstum an und Ihre Haarwurzeln werden stärker.
Gegen Kopfhautjucken: Ebenfalls eine trockene Kopfhaut provoziert Juckreiz, der schwer zu ertragen sein kann. Der Tee fördert nicht bloß die Kopfhautdurchblutung, er lindert außerdem den Juckreiz. Wenn man ihn mehrere Wochen lang anwendet, nimmt Ihr Kopfhautjucken deutlich ab. Die Histamine im Tee wirken zudem auch desensibilisierend bei Problemen mit Heuschnupfen, sie reduzieren also den Juckreiz. 

Für einen gesunden Haarwuchs: Der Tee schenkt Ihrer Kopfhaut bei äußerlicher und innerer Anwendung Eisen und andere Mineralstoffe sowie Vitamin A. Eisen gewährleistet die notwendige Sauerstoffzufuhr für die Haarzellen. Vitamin A kräftigt die Haare und fördert ihr Wachstum.

Brennesseltee gegen Haarausfall

Was die Brennesseln auf jeden Fall bewirken, ist eine Verbesserung der Durchblutung von Ihrer Kopfhaut. Da der Haarwuchs durch eine gute Durchblutung ja angeregt wird, funktioniert dieses natürliche Hausmittel dadurch gleichzeitig einem Haarausfall entgegen.
Sie können diese Effektivität erhöhen, wenn Sie den Tee durch einen dezenten Druck auf Ihre Kopfhaut einmassieren. Natürlich sollten Sie am besten dies regelmäßig machen. Die ersten Erfolge dürfen Sie frühestens nach ca. drei-vier Wochen erfreuen.
Da unser Körper die wichtigen Stoffe nicht bloß über unsere Haut absorbiert, könnten Sie Ihren Haarwuchs auch durch Trinken vom Brennesseltee fördern. Wenn Sie zwei-dreimal pro Tag eine Tasse Tee trinken, begünstigen Sie den gesunden Haarwuchs und beugen Eisenmangel vor.
Wer aber unter hohen Blutdruck leidet und Blutverdünnungsmittel nehmen soll oder Diabetiker ist und mit Nieren- oder Herzproblemen kämpfen muss, soll besser auf das innere Anwenden dieses Hausmittels verzichten.

Brennesseltee Haarausfall

Jedoch bleibt die äußere Anwendung von den möglichen Wechselwirkungen unbenommen. Da frische Luft und stressfreie Nachmittage sich ebenso für Ihre Gesundheit positiv auswirken, sollen Sie es sich gönnen, selber die Brennesselblätter bei einem behaglichen Waldspaziergang zu pflücken. Am besten sind die ein paar Blätter an der Spitze der Pflanze dafür geeignet, und zwar wenn die Pflanze noch relativ jung ist, was in Deutschland im Frühling der Fall ist.

Nicht nur in Form vom Getränk lässt sich der Tee nutzen. Er kann ebenso äußerlich bei schuppigen und fettigen Haaren angewendet werden. Dafür massiert man den abgekühlten Tee in die Kopfhaut und die Haare ein. Durch die Einwirkung fördern seine Inhaltsstoffe das Durchbluten und so wird Ihr Haarwachstum stimuliert. Dass man durch dieses Verfahren Haarausfall verhindert bzw. schon verstärkten Haarverlust rückgängig macht, wird dennoch angezweifelt.

Wassereinlagerungen tauchen auf, falls Wasser aus dem Lymphsystem oder aus den Blutgefäßen austritt und sich dann in dem umliegenden Gewebe ansammelt und staut. Insbesondere betroffen sind oft hierbei die Beine. Sie werden durch das Wasseransammeln schwer und dick. Häufig schwellen außerdem die Knöchel und die Füße an. Ebenso die Finger, Hände, der Bauch oder das Gesicht können von den Wassereinlagerungen betroffen werden.
Der Tee von Brennesseln gehört zu den wirkungsvollsten natürlichen Heilmitteln, womit man das überflüssige Wasser aus dem Körper entfernen kann, und ihn zudem entschlacken und entgiften kann.

Brennessel darf nicht verwendet werden, wenn sie einen zu hohen Blutdruck haben. Das sollten Sie auch nicht, wenn Sie z. B. Herzinsuffizienz haben. Denn die Brennessel leitet das Wasser vom Körper, und wenn man z. B. Ödeme hat, sackt der Körper zusammen.